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Historisches
Als Heilanstalt um 1908 von der Großherzogin Elisabeth eingeweiht und zu einer führenden Lungen-Klinik von Herrn Dr. Klingenberg ausgebaut und betrieben worden, wurde dieses wunderschöne Fleckchen Erde schon damals recht isoliert behandelt. Die Patienten sollten sich inmitten der Natur und Ruhe Ihrer Gesundung widmen. Dieses war damals auch in der Architektur der Gebäude angelegt, die Patienten wurden in großen Loggien an die frische Luft gebracht oder konnten in Wandelgängen und –Gärten spazieren gehen. Um 1975 ging die dann als Fachklinik geführte Heilanstalt an die Diakonischen Werke über, um behinderten Menschen eine zweite Heimat zu geben.
Das Gelände mit den herrlichen Parkanlagen und Gebäuden aus der Jahrhundertwende hatte zunehmend Schwierigkeiten, sich zu öffnen. Das Design der Gebäude- und Garten-Architektur musste dem Nützlichen weichen. Erst in den letzten Jahren fand ein Paradigmen-Wechsel statt. Tore und Absperrungen wurden geöffnet, die ehemals über 400 Bewohner werden und können im Zuge der Inklusion in gewachsenen Wohngegenden dezentral betreut werden.
Entwicklung von
1906 - 2025
Erwerb des Grundstücks

Einweihung der „Großherzogin Elisabeth Heilstätte“ durch den Großerzog und seiner Frau

Bau eines zusätzlichen Ärztehauses mit Erweiterungsflächen für Privatpatienten

Eröffnung des Sonnenhauses (Haus D), etwas Abseits zur Behandlung der offenen Tuberkulose.

Blick auf das Gelände vor dem 2. Weltkrieg

Die Heilstätte wurde als Lazarett genutzt und die Patienten nach Hause oder ins Krankenhaus verlegt. Nach Kriegsende wurde das Lazarett wieder aufgelöst.

Errichtung des Gebäudes E.

Ausbau zur Fachklinik und Umbenennung zur „Fachklinik Wildeshausen“

Das Gelände der ehemaligen Fachklinik wird von den Diakonischen Werken übernommen. Das Leitbild war zunächst sehr medizinisch geprägt, in der 80er Jahren dann folgte man eher dem Normalisierungsprinzip, welches dann in den 90er Jahren immer mehr von pädagogischer Betreuung verdrängt wurde.

Schaffung dezentraler Wohnangebote und Reduzierung der Nutzungen des Geländes. Teilweise Abriss bestehender Strukturen.

Die Diakonie Himmelsthür e.V. wird das Gelände verlassen haben.